Wenn die Kinder im Bett sind, geht´s erst richtig los „... Linja vereint eine solide Idee mit ansprechendem Material - Bambusstäbe und schön geformte Spielsteine. Natürlich kann man sich das Spiel leicht nachbauen, doch dann fehlt ein entscheidender Aspekt: die Schönheit. Um nicht missverstanden zu werden: Linja ist nicht banal. Es gehört schon Geschick dazu, seine Spielsteine an den Gegnern vorbei über das Spielfeld zu bugsieren. Mir allerdings macht es doppelt Freude, wenn das Spielfeld und die Steine auch noch meinen ästhetischen Ansprüchen genügen ... In Sachen Schönheit trägt Linja den Pokal nach Hause ...“ Die Zeit
Spielsteine springen über Bambus
„... Was mich an diesen Veranstaltungen ganz besonders reizt, ist, dass man hier engagiert angefertigte, edle Spiele kleiner Verlage entdecken kann, die in keinem Laden zu finden sind. „Steffen Spiele“ ist so ein neuer, kleiner Verlag. Er bietet weitgehend eigene Spielideen, aus schönem Holz gefertigt, an. Das Spiel „Linja“ mit der eleganten Schlichtheit von schmaler, grafisch anspruchsvoll gestalteter Schachtel (20 Zentimeter lang, 6,5 Zentimeter breit) und dem einfachen Spielmaterial in kräftigen Farben hat es mir besonders angetan. Sieben Bambusstäbe liegen zwischen den beiden Spielern. Sechs rote, sechs schwarze Steine stehen in den Zwischenräumen. Und weitere sechs Steine in Rot und in Schwarz warten jeweils am Startplatz vor jedem Spieler. Ziel ist es, die eigenen Steine auf die andere Seite des Feldes zu bringen. Mit jedem Stein hat der Spieler zwei Züge zur Verfügung. Im ersten Schritt bewegt er den Stein um ein Feld voran. Die Weite des zweiten Zuges ergibt sich aus der Zahl aller Steine, die mit ihm in einer Reihe stehen. Im Lauf des Spieles wandelt sich die Situation permanent. Bei fast allem, was ich tue, hat irgendwie und unvermeidlich auch mein Gegenspieler seinen Profit. Aber wie kann ich den möglichst niedrig halten, damit ich am Ende nicht verliere? Mit sechs eigenen und/ oder fremden Steinen kann ich ein Feld sperren. Es kann nicht betreten, wohl aber übersprungen werden. Doch ist das wirklich ein Hindernis? Oder behindere ich mich damit nicht selbst am meisten? Das Spiel endet sofort und abrupt, wenn die roten und schwarzen Steine an einander vorbeigezogen sind. Was in diesem Moment bereits auf der jeweils anderen Seite angelangt ist, bringt Pluspunkte ein. Aber stets noch mehr Minuspunkte erntet man, je nach Entfernung vom Ziel, über die noch auf der Strecke befindlichen Steine. Es geht von diesem Spiel eine beachtliche Herausforderung an die kleinen grauen Zellen aus, und doch kommt „Linja“ locker, leicht und verspielt daher. Es besticht nicht nur durch seine ästhetischen Qualitäten, sondern auch durch die hohen spielerischen Reize. Auch die anderen Spiele, die Steffen Mühlhäuser anbietet, liegen auf diesem Kurs.“ Bernhard Thole - Leiter des Deutschen Spielearchives Oberhessische Presse
Hallo Steffen,
... Dann eine kleine Rückmeldung zu Linja - wir sind nämlich ganz begeisterte Spieler geworden. Beindruckend sind die vielen verschiedenen Timing-Effekte. Und wie sie sich abwechseln. Bislang habe ich noch nicht annähernd die vielfältigen Zusammenhänge ausloten können. Dies wird man wohl erst durch ein Spiel gegen einen versierten Spieler. Praktisch ist auch die nicht zulange Zeitdauer eines Durchganges. Besonders beeindruckend ist, daß Du mit sehr wenigen und einfachen Regeln eine so komplexe Abfolge aufbauen konntest ... Deinem LINJA viel Erfolg! - Und Dir damit natürlich auch. Herzlichen Gruß Walter Asam Köln im Januar 2004
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